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Herzlich Willkommen im Hotel Restaurant
Zeltinger Hof in Kelsterbach.
Foto
www.frankfu
rt.de
Was Sie über Frankfurt
wissen sollten:
Frankfurt am Main ist mit über 660.000
Einwohnern die größte Stadt Hessens und nach
Berlin, Hamburg, München und Köln die
fünftgrößte Stadt in Deutschland. Es ist
heute eine der reichsten Metropolen Europas
und eine Banken-, Literatur- und
Kulturmetropole.
Frankfurt am Main wurde 794 in einer Urkunde
Karls des Großen erstmals erwähnt. Seit dem
Mittelalter war es freie Reichsstadt und bis
1806 Wahl- und Krönungsstadt deutscher
Kaiser.
Seit 1875 ist es Großstadt mit mehr als
100.000 Einwohnern. Die städtische Bebauung
reicht weit über die eng gezogenen
Stadtgrenzen hinaus. Die engere Stadtregion
hat etwa 1,8 Millionen Einwohner, die
Gesamtregion Frankfurt Rhein-Main über 5
Millionen Einwohner. Sie ist nach Rhein-Ruhr
die zweitgrößte deutsche Metropolregion.
Frankfurt, Hauptsitz der Europäischen
Zentralbank und der wichtigste Finanzplatz
Kontinentaleuropas, hat als Messestadt
weltweit Bedeutung. Zudem ist es einer der
wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas.
Seit dem Mittelalter gehört die Stadt ohne
Unterbrechung zu den bedeutendsten urbanen
Zentren in Deutschland. Die zentrale Lage in
Europa trug maßgeblich zum Wachstum des
Frankfurter Flughafens bei: einer der
wichtigsten Passagier- und
Frachtumschlagplätze Europas. Von hier aus
bekommt man die größte Anzahl
internationaler Anschlüsse weltweit.
Eine Besonderheit Frankfurt am Mains ist die
Skyline aus zahlreichen Wolkenkratzern, die
zu den höchsten in Europa gehören.
Wie bei vielen anderen deutschen Großstädten
hat sich Frankfurts Stadtbild nach dem
Zweiten Weltkrieg radikal geändert. Dies war
bedingt durch die enormen Bombenschäden des
Krieges und den darauf folgenden modernen
Wiederaufbau, dem die Stadt ein
autogerechtes Straßennetz und eine
moderne, aber nicht innenstadttypische
Altstadtbebauung verdankt. Von der ehemals
größten zusammenhängenden Altstadt
Deutschlands ist nur noch wenig übrig
geblieben, von über 4.000 Fachwerkhäusern
überlebte nur eines weitgehend unversehrt,
das Haus Wertheym am Fahrtor. Um die
vorletzte Jahrhundertwende wurden
Straßendurchbrüche geschaffen
(Braubachstraße) und ganze Quartiere
abgerissen (Judengasse). Die Überreste der
historischen Altstadt befinden sich rund um
dem Römerberg, einem der bekanntesten
Stadtplätze der Bundesrepublik. Altstadt
ist offiziell das Viertel südlich der Zeil,
westlich begrenzt durch die Neue Mainzer
Straße, östlich durch das Fischerfeld. In
der Altstadt befinden sich auch der
Frankfurter Kaiserdom und die berühmte
Paulskirche. Ein Grafiker, der das alte
Frankfurt des 17. Jahrhunderts detailgetreu
in Stadtansichten darstellte, war Matthäus
Merian.
Die heutige Innenstadt, 1333 als Neustadt
gegründet, erlebte im frühen 19. Jahrhundert
starke Veränderungen. Die barocke
Stadtbefestigung mit ihren großen Bastionen,
die seit dem 17. Jahrhundert die Alt- und
die Neustadt umfassten, wurde geschleift und
stattdessen die Wallanlagen als ringförmiger
Park um die alte Stadt geschaffen. Das
Fischerfeld (östlich der alten Stadtmauer
des 12. Jahrhunderts, der so genannten
Staufenmauer) wurde bebaut. Der Stadtplaner
Georg Heß verfasste ein Statut, in dem
geregelt wurde, wie die Neubauten aussehen
sollten. Er verlangte, dass sich die
Bauherren an den Stil des Klassizismus zu
halten hätten. Ein Beispiel für den
Frankfurter Klassizismus ist die 1820 bis
1825 entstandene und 1944 zerstörte Alte
Stadtbibliothek, die als Literaturhaus im
Originalzustand wiederaufgebaut worden ist.
In der Wallservitut wurde 1827 festgelegt,
dass die in Spazierwege umgewandelten
Wallanlagen nicht bebaut werden dürfen.
Diese Bestimmung gilt noch heute, auch wenn
die Stadt einzelne Ausnahmen zugelassen hat
(Alte Oper, Schauspielhaus, Hilton-Hotel).
Auszug
aus:
http://de.wikip
edia.org/wiki/Frankfurt_am_Main
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